Portraits & Interviews

Interview mit Silvia Maria Wunderle

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 Wann sind Sie erstmals mit textilen Arbeiten in Berührung gekommen?

Mit textilen Werken kam ich zum ersten Mal in der Schule in Berührung. Zu meiner Zeit gab es noch das Fach „Handarbeiten“. Auf diesem Gebiet war ich wohl begabt, da durfte ich öfters eine Eins genießen, was in Mathe nicht der Fall war. Damals haben wir alles gelernt: Häkeln, Stricken, Nähen und Sticken. Mir hat so gut wie alles Spaß gemacht, ich erinnere mich, wie ich in den siebziger Jahren wie wild bunte Röcke und Westen gehäkelt habe, jede Reihe eine andere Farbe. Damals hat meine Oma bunte Plätzchen-Teppiche gestrickt und ich war stolz, daß ich so einen bekam. Die Quadrate hatte sie zusammen gehäkelt. Die Grundstiche der Handstickerei lernten wir auch und stickten Mustertücher, Nadelkissen und so weiter. Als ich etwas älter war, kam das Nähen dazu, mein erstes Stück war ein aubergine-farbiger Rock mit Schlitz und Knopfleiste, da wurden die Knopflöcher trainiert.
Ich habe 2 Adoptivkinder, die das Glück hatten, auf der integrativen Waldorfschule zu sein und somit lernte auch mein Sohn stricken und häkeln. Auch Knöpfe kann er annähen. Allerdings wurde dieses Programm auf den normalen Schulen längst gestrichen, leider.

Was für eine Ausbildung haben Sie?

Diesbezüglich gibt es nicht viel zu sagen. Als ich jung war, wollte ich nur weg vom Dorf in eine Stadt. Und ich habe mit 17 Jahren biologisch-technische Assistentin in Berlin an einer Fach-Hochschule studiert. Vorher war ich auf dem Scheffel-Gymnasium in Bad Säckingen.
Leider war meine Berufswahl nicht gut und obwohl mir nach mehreren Stellen ein guter Job in der Forschung der Pharma- Industrie angeboten wurde, habe ich diesen abgelehnt und bin stattdessen mit 23 Jahren auf Weltreise gegangen. In Guatemala habe ich wunderschöne Stickereien entdeckt, mir bunt bestickte Blusen gekauft, leuchtende Farben in den Kleidern haben mich fasziniert. Auch auf den St. Blas Inseln habe ich die besonderen Mola-Arbeiten der Kuna Indianer bestaunt, die in mehreren Lagen von Hand appliziert wurden. In Südamerika und der Karibik war das Leben bunt und von Handarbeiten durchwoben.
Zurück von meiner großen Reise war ich abgebrannt und habe es noch einmal kurz probiert mit der Karriere in der Pharmaindustrie, aber es letztlich vorgezogen, in Kneipen zu jobben.
Mit 28 Jahren habe ich Berlin verlassen und bin zurück nach Freiburg gekommen, nahe meiner Heimat, welche am Rande des Hotzenwaldes an der Schweizer Grenze liegt. Mir war klar, es ist jetzt die Zeit, meinem Leben eine Richtung zu geben. Ich begann eine Ausbildung zur Yogalehrerein und wollte parallel dazu eine Ausbildung zur Masseurin machen.

Wie kam die Zusammenarbeit mit MADEIRA zustande?

Ein glücklicher Zufall wollte es, daß ich in einem Reisebüro, in dem ich für meine Mutter und mich einen Flug nach Madeira buchen wollte, einen netten Mann traf. Das ist jetzt kein Scherz, der Flug sollte nach Madeira gehen!
Mit diesem Mann hatte ich ein sehr gutes Gespräch und erzählte ihm, daß ich erst seit kurzem wieder in Freiburg bin, was ich machte und daß ich mich verändern möchte. Da bot er mir einen Job bei MADEIRA in Freiburg an, wo er demnächst als Betriebsleiter anfangen würde. Er schwärmte von der Firma und erzählte mir, daß sie ein neues Labor bauen und Leute brauchten. Ich dachte erst, oh Gott, bloß kein Labor mehr in meinem Leben! Er hat es mir jedoch so schmackhaft gemacht: ich könnte es mir ganz unverbindlich anschauen. Ist ja auch nicht garantiert, daß ich die Stelle bekommen würde. Kurzum, das habe ich getan. Der Chef war mir sehr sympathisch, die Firma auch und der Gedanke, nur halbtags zu arbeiten (das war meine Bedingung) und gleich Geld zu verdienen, anstatt noch einmal die Schulbank zu drücken, war sehr verlockend.

Zum Januar 1988 wurde ich eingestellt. Damals hatte MADEIRA gerade eine zweite Firma gegründet, die ein Jahr alt war. Ich sollte jedoch in der Industriefirma arbeiten, die schon in der dritten Generation ein Familienbetrieb war. Als ich am ersten Tag zur Arbeit kam, war das Labor nicht fertig.

Für mich war das gut. Ich wurde gefragt, ob ich als Zwischenlösung in der neuen Firma die Qualitätskontrolle übernehmen könnte, weil es dort noch einiges zu verbessern gab. Abenteuerlustig habe ich dieses Angebot angenommen und war plötzlich umgeben von Mengen von Garnen, die mir entgegen glitzerten. Ich habe so einen Spaß gehabt mit den vielen Garnen, daß ich gar nicht wußte, wo anfangen. Habe alles in meine Kleider verstickt und neue Kreationen entworfen.

Es war schon immer mein Hobby, Second-Hand-Klamotten zu verschönern und zu verändern. Ich habe nie viel Geld für Kleidung ausgegeben und immer etwas Besonderes getragen.
Mein direkter Chef, eben jener, welcher mir den Job vermittelt hatte, fragte mich, ob ich nicht für die nächste Messe ein paar Modelle entwerfen möchte. Nichts lieber als das. Ich habe Strickerinnen und Stickerinnen aufgetrieben, Modelle gezeichnet und genau beschrieben, wie ich es haben möchte. Sie haben es ausgeführt und so entstanden die ersten Pullis, die ich entworfen hatte. Die erste Messe fand dann auch gleich statt und ich war dabei. Habe beim Aufbau geholfen, dekoriert und die Modelle ausgestellt. Dies fand großen Anklang bei den Kunden, die vorher nur die blanken Garnrollen auf dem Stand gesehen hatten.

Dann kam der richtige Hammer: Wasserlösliches Stickvlies wurde mir in die Hand gedrückt mit der Aufgabe, es zu testen und zu schauen, was ich damit machen kann. Meine Sucht war geboren (es ist jetzt fast 30 Jahre her). Ich habe so einen Spaß entwickelt, mit einer einfachen Nähmaschine frei Hand zu sticken und mir sind unendlich viele Dinge eingefallen, was man mit diesem genialen Vlies alles tun kann. Nun habe ich selbst Modelle kreiert und über mich selbst gestaunt.

Eines Tages kam der oberste Chef der Firma, Herr Schmidt, und meinte, das Labor ist jetzt fertig und ich könne hinüber in die Industrie-Firma wechseln, für die ich ja ursprünglich eingestellt war. Ich schaute ihn nur an, mit flehenden Augen und sagte: „Ich hab doch einen Job, ich will keinen anderen!“

Seine Reaktion war kurz und schnell: O.K., dann stellen wir jemand anderen ein für das Labor. Mir fielen Tonnen von Steinen vom Herzen und ich war überglücklich, meinen Job weiter betreiben zu können.

So habe ich die Designabteilung der Firma MADEIRA Garne GmbH aufgebaut. Ich hatte einen super Designer, Herrn Wolter, als Arbeitskollegen, der für die Werbegrafik zuständig und sehr kooperativ war. Er stand mir mit Rat und Tat zur Seite, wenn ich mal unsicher war oder nicht richtig weiter wußte. Er hat mir grafisches Sehen und Design beigebracht, er war auch ein bisschen verrückt, das hat mir gut gefallen, Raus aus der Norm.

Mein Aufgabengebiet wurde immer größer und man wollte mich ganztags einstellen. Ich wußte immer, wenn ich 40 Std. arbeite, ist meine Kreativität dahin und habe mich nie darauf eingelassen. Nebenher habe ich meine Yoga-Ausbildung fertiggemacht und es war für mich ein super Ausgleich zum vielen Sitzen.

Ich habe Fortbildungen genossen, unter anderem einen Kurs in Gold-Stickerei bei Christine Orth. Sie ist eine Haute Couture Designerin aus Düsseldorf und hat phantastische Kleider gefertigt. Dies war das Highlight für mich! Nach und nach habe ich mir so alles beigebracht, was ich wissen mußte. Ich bin ein Mensch, der durch das Tun lernt.

Haben Sie ein bevorzugtes Medium, wenn Sie textile Arbeiten fertigen?

Ja, mein Herzblut blieb bei der Freihand-Stickerei mit der Nähmaschine.
Ich liebe es, zu kreieren. Ich bin niemand, der gerne etwas dupliziert. Bei mir gibt es alles nur einmal und selbst wenn mir etwas auf Anhieb nicht gelingt, gebe ich nicht auf. Ich arbeite so lange weiter, bis es mir gefällt. Habe ja genug Garn zur Verfügung.

Anleitungen mag ich keine. Ich habe eine Idee, aber ich arbeite aus dem Bauch. Wenn ich anfange, weiß ich nie, wie etwas wirklich aussieht, wenn es fertig ist und lasse mich überraschen.
In meinen Kursen ist das natürlich anders, da habe ich ein Konzept, aber auch dies läßt dem Einzelnen viel Freiheit. Es muß auch nicht jeder das gleiche machen: wenn ich Armbänder anbiete, jemand mag aber lieber einen Gürtel oder einen Kragen, dann kann er das mit der gleichen Technik auch tun.

Sie sind bei MADEIRA zuständig für Stickdesign und Messegestaltung, bitte erzählen Sie uns davon.

Ich habe über die Jahre meine Abteilung aufgebaut, indem ich auf den Messen Kontakte knüpfte. Damals waren es noch 6 Messen pro Jahr, 3 im Frühjahr und 3 im Herbst jeweils in München, Hamburg und Düsseldorf. Später wurden diese Regionalmessen zu der großen h &h in Köln zusammengelegt. Dort entstanden auch die Kontakte zu den Handarbeits-Zeitschriften und ich begann, Modelle für die Magazine zu entwerfen, selbst zu fertigen oder auch anfertigen zu lassen. Es wurde immer mehr, so daß ich irgendwann viele freie Designerinnen, Stickerinnen und Häklerinnen beschäftigte. Ich arbeitete mit den Redaktionen eng zusammen, denn ich liebe es, mit Menschen zu kommunizieren und es machte mir Spaß, mit Ihnen meine Ideen auszutauschen.

Das Schreiben der Anleitungen war mir ein Greuel, dafür habe ich sehr gute Leute gefunden. Vernetzung liegt mir und es kam immer zur rechten Zeit, was ich brauchte.
Die Messen wurden immer größer und schon bald habe ich mit meinem damaligen Mann die Stände selbst aufgebaut. Er hat sie konzipiert und alles was dazu nötig war, haben wir selbst organisiert. In den ersten Jahren habe ich bei allem mitgearbeitet. Inzwischen hat er ein Messe-Team und ich mache nur noch das Messekonzept, die Gestaltung und die Dekoration.
Seit einigen Jahren haben wir 10 qm auf dem Messestand, die wir für eine künstlerische Ausstellung zur Verfügung gestellt bekommen. Angefangen hat es mit den Afghanistan-Ausstellungen von Pascale Goldenberg. Sie hat zusammen mit der DAI ein Projekt initiiert und in Afghanistan mit vielen Frauen das traditionelle Sticken wieder ins Leben gerufen. So hat sie für viele Frauen dort eine Lebens-Basis geschaffen, sie haben Arbeit bekommen und besticken Quadrate. Europäischen Frauen kaufen dann die Stickereien und verarbeiten sie weiter.  „Fäden Verbinden“ heißt das erste Buch, das zu diesem Projekt erschienen ist.  Die Firma MADEIRA unterstützt das Projekt von Anfang an mit Garnen und anderen Materialien.

Später kam dann als Ausstellungs-Partner die „TEXTILE ART BERLIN“ dazu. Die wunderschönen Sampler vom jährlichen internen Wettbewerb der TAB bereichern unseren Stand sehr und ich freue mich immer wieder über die tolle Zusammenarbeit mit Natacha Wolters und „TEXTILE ART BERLIN“.

Können Sie als Designerin einen neuen Blickwinkel in die Garnherstellung bringen? Haben sich, Farben und Design der Garne sowie Techniken in den letzten Jahren stark verändert?

Was die Veränderung der Garne und Farben angeht, kann ich nur sagen, Farben werden dem Trend angepaßt. Setzt sich eine Farbe in der Modewelt stark durch, wird diese Farbe dann ins Programm aufgenommen. Das geschieht immer nach Angebot und Nachfrage. Es werden auch Farben, die sich nicht gut abverkaufen, aus dem Programm gestrichen. Das ist immer mal wieder das Leid einer Designerin. Ich habe es öfters erlebt, daß eine meiner Lieblingsfarben plötzlich von der Farbkarte verschwunden war, manchmal auch mein Lieblingsgarn. Grund: schlechter Verkauf. Für mich war die Farbe nicht wegzudenken und wunderschön, genauso wie das Garn, das ich besonders liebte. Das Geschäft und der Umsatz stehen an erster Position, was ich inzwischen auch nachvollziehen kann. Denn auf dem textilen Markt geht es hart her. Jeder kämpft um sein Überleben.

Was die Garnqualitäten betrifft, ist es ähnlich. Lange Zeit wurde immer wieder nach einem Wollgarn gefragt, oder Kunden haben das Garn aus dem Industrie-Programm der MADEIRA-Garnfabrik gekannt, was wesentlich grösser ist, und immer wieder nachgefragt, warum gibt es das nicht in Kleinaufmachung? Bis es dann irgendwann erschien.

Natürlich hat MADEIRA auch einen sehr guten Außendienstmitarbeiter, der immer auf dem Laufenden ist, was es Neues geben sollte. Folgerichtig werden immer wieder neue Garne entwickelt und ins Programm aufgenommen.

Vor 2 Jahren hat MADEIRA das High Light „Frosted Matt“ entwickelt. Das ist ein Garn mit echtem Keramik-Anteil, was ich noch nirgends sonst gesehen habe. Die Wirkung ist verblüffend. Es ist matt und pudrig und wirft keine Schatten. Die Stickerei mit „Frosted Matt“ ist einzigartig in ihrem Erscheinungsbild.

Natürlich gibt es auch Garne mit echtem Silberanteil. MADEIRA ist spezialisiert auf Metallic-Garne. Da ist die Firma meiner Meinung nach weltführend in Qualität und Preis.
Die Entwicklung auf dem Markt würde ich so sehen: sie hängt immer mit den Mode-Trends zusammen. Gibt es viel bestickte Kleidung in der Modewelt, steigt die Nachfrage nach Maschinenstickgarnen.

Tendenziell ist in der heutigen Zeit Maschinenstickgarn im Kommen. Die Leute kaufen sich die teuersten Nähmaschinen mit Computerprogrammen und brauchen dann viel Stickgarn. Manche benutzen es Semi-Professionell, indem sie für andere Kleidung besticken. Rückläufig ist Handstickgarn. Die Nachfrage ist gering. Deshalb wird „Silk“, reine Seide, demnächst aus dem Programm genommen – was ich schade finde.

Ich bin kein Handstick-Freak, aber ich liebe die Verfremdung, z.B. Freihand-Sticken mit der Maschine und von Hand Details dazusetzten. Oder den klassischen Kreuzstich verfremden, indem man ihn einfach unregelmäßig stickt. Das sind Optiken, die mir gefallen. Ich bin auch kein Fan von Genauigkeit, ich liebe es, wenn es unkompliziert und einfach geht und trotzdem ein Blickfang entsteht. Die heutige Zeit ist schnelllebig, nur wenige verbringen noch Stunden am Stickrahmen, obwohl es meditativ ist.

Der Trend ist immer ein Spiegel der Zeit. Wenn wir mit Kreativität viele Menschen erreichen wollen, müssen wir mit dem Trend gehen. Als Künstler kann ich natürlich auch sehr aufwendige Arbeiten fertigen und mich am Tun erfreuen. Das sind für mich zweierlei Dinge. In der Firma muß ich mich aber immer am Trend orientieren.

Damals, als ich anfing mit der Freihand-Stickerei, haben auf der Messe alle meine Kreationen bewundert, aber jeder hat gesagt „Schön, aber das kann ich nicht“. Da hat auch meine Aussage, daß es einfach ist, nichts genutzt. So konnte damals das wasserlösliche Vlies nicht verkauft werden. Deshalb habe ich angefangen, Kurse zu geben mit einfachen Sachen, um den Menschen zu beweisen, daß in jedem eine kreative Seele steckt. Und die Ergebnisse waren immer verblüffend. Selbst wenn 10 Leute ein ähnliches Projekt bearbeitet haben, kamen ganz verschiedene Dinge heraus. Jeder nimmt andere Farben, andere Garne, hat eine eigene Handschrift. Wenn du am Ende vom Kurs die Sachen betrachtest, bist du erstaunt über dich selbst und über die Teilnehmerinnen. Das gefällt mir.

Ich habe schon immer gerne recycelt. Alte Dinge verwandelt und auch Materialien verwendet, die vielleicht sonst weggeschmissen worden wären. Für mich hat Kreativität keinen Anfang und kein Ende, so wie das Leben.

Erzählen Sie uns etwas über den MADEIRA-Blog, auf dem Sie unter anderem neue Ideen für Arbeiten mit MADEIRA-Garnen präsentieren.

Meinen Blog, den ich für MADEIRA geschrieben hatte, gibt es nicht mehr. MADEIRA hat seit diesem Jahr eine neue Web-Seite. Meine Kollegin Kasia schreibt jetzt den Blog. Sie verwendet auch manche alten Beiträge von mir und arbeitet sie auf.

Was planen Sie für die kommenden Jahre in textiler Hinsicht?

Nach 29 Jahren MADEIRA habe ich mich dieses Jahr selbständig gemacht und eine Firma gegründet. Sie heißt „wunderbliss“. Ich arbeite parallel noch als freie Beraterin für MADEIRA und gestalte weiterhin die Messen und berate die Kunden.
Mein Ziel ist es, mit Menschen zu arbeiten, ihnen Bewußtes Sein zu vermitteln und mit Hilfe von Yoga, Meditation und anderen Werkzeugen Selbstheilung zu aktivieren. Ich bin Coach und Lebensberaterin. Habe inzwischen diverse Ausbildungen. Ich bin am Anfang von etwas Neuem, das ich noch nicht genau benennen kann, weil es im Entstehen ist.
Ich möchte auch eine Lebensgemeinschaft gründen („gemeinsam nicht einsam“), mit Menschen in Ökohäusern leben und gemeinsam für uns Menschen und diese Erde wirken. Ich warte noch auf den Zeitpunkt, ein Grundstück zu finden.
Sticken und textiles Arbeiten gehört für mich auch zur Meditation. Es beruhigt den Geist, es eröffnet innere Räume, es zeig dir dein Potential und erfreut deine Seele.
Meine Idee ist es, auch Stickkurse mit Stuhl- Yoga anzubieten, weil wir während des Sitzens unseren Körper bewegen sollten.

Meine neue Web Seite ist noch in Arbeit, die alte etwas vernachlässigt, weil meine Konzentration auf der neuen liegt.
Deshalb ist der Zeitpunkt für ein Interview für mich nicht ganz einfach, weil ich mich gerade in einem Wandel bewege und noch nicht genau weiß, wo er mich hinführt.
Mein letztes kleines Stickprojekt sehen Sie auf facebook auf meiner Seite Silvia Maria Wunderle. Ist nur ein kleiner Beitrag, nachdem ich mir eine Jacke ruiniert und wie ich sie wieder funktionsfähig gemacht habe.

Alle Fotos hat Silvia Maria Wunderle zur Verfügung gestellt.